NOTE Johann Christoph Bach war ein älterer Bruder von Johann Sebastian Bach und Organist in Ohrdruf. Er wurde als Sohn von Johann Ambrosius Bach und seiner Frau Elisabeth geboren. Die musikalische Ausbildung erhielt er durch den Vater, der ab 1671 Sta dtpfeifer und Hofmusiker in Eisenach war. 1686 erhielt Johann Christoph Unterricht bei Johann Pachelbel in Erfurt, der schon zur damaligen Zeit ein bedeutender und erfahrener Organist war. Diese Erfahrung gab er später an seine Kinder und jünger en Brüder weiter. Johann Christoph war seit 1690 Organist an der Ohrdrufer Hauptkirche St. Michaelis und stand als Musiker und Persönlichkeit in hohem Ansehen. Er wird als ausgeglichener Mensch charakterisiert, der seine Kinder streng, aber freun dlich erzog. Alle fünf Söhne wurden fähige Musiker – seine Nachkommen hatten über 100 Jahre lang das Organisten-Amt an der Michaeliskirche inne oder unterrichteten als Kantoren an der Lateinschule. Wenige Monate vor seines Vaters Tod (1695) heira tete er in Ohrdruf und ließ sich dort im Langgassenviertel nieder. Dort kamen die Kinder Christiana Sophia (* 21. August 1697), Johann Bernhard (1700–1743; Organist an St. Michaelis in Ohrdruf), Johann Christoph (1702–1756; Lehrer und Kantorin O hrdruf), Johanna Maria (* 1705), Johann Heinrich (1707–1782; Kantor in Öhringen), Magdalena Elisabeth (* 1710), Johann Andreas (1713–1779; Lehrer und Organist in Ohrdruf) und Johann Sebastian (* / † 1713) zur Welt. Nach dem Tode ihrer Eltern in den Jahren 1694 und 1695 nahm er seine jüngeren Brüder Johann Sebastian und Johann Jakob bei sich auf. Im Jahr 1696 beendete Johann Jakob allerdings seine Schullaufbahn und ging wieder zurück nach Eisenach um dort eine Musikerlehre zu beginnen. J ohann Sebastian verließ im Jahr 1700 Ohrdruf „ob defect. hospitios“, also aus Mangel an Wohnraum, wie ein, allerdings unsauber geschriebener, Eintrag im Schulregister vermerkt, um seine Schulbildung in Lüneburg fortzusetzen.
Die Bedeutung Johann Christoph Bachs liegt nicht nur darin, dass er seinem Bruder Johann Sebastian eine solide musikalische Grundausbildung vermittelte, sondern auch dadurch, dass Johann Christoph eine zentrale Figur der barocken mitteldeu tschen Überlieferung von Tastenmusik darstellt. Von Johann Christoph Bach sind zwei Manuskripte erhalten, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts aufgezeichnet wurden: das sog. Andreas-Bach-Buch und die Möllersche Handschrift. Die sehr sorgfältig ges chriebenen Manuskripte, die auch Autographen von Johann Sebastian Bach enthalten, stellen für einige bedeutende Werke beispielsweise von Buxtehude, Bruhns oder Pachelbel die einzige Überlieferungsquelle dar.
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___________________________ | _________________________| | | | |___________________________ | _Johann Ambrosius BACH ______| | (1645 - 1695)x1668 | | | ___________________________ | | | | |_________________________| | | | |___________________________ | | |--Johann Christoph BACH | (1671 - 1721) | _Valentin III. LÄMMERHIRT _ | | (1590 - 1646) | _Valentin LÄMMERHIRT ____| | | (.... - 1665)x1638 | | | |___________________________ | | |_Maria Elisabeth LÄMMERHIRT _| (1644 - 1694)x1668 | | ___________________________ | | |_Eva Barbara LÄMMERHIRT _| (.... - 1665)x1638 | |___________________________
NOTE :Opava (Troppau), Tschechien
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NOTE Am 04.Mai 1681 wurde der "wohl edell gebohrene undt gestrenge Herr Andreas Ferdinand Bähr von Bährenberg auff Jungferndorff und Groß Croße" mit 15 Puls begraben. Als Puls bezeichnete man die letzten Glockenschläge für einen Verstorbenen, deren An zahl über den gesellschaftlichen Stand des Verstorbenen Auskunft geben. Bei den 15 Puls handelt sich um die höchste Zahl der letzten Glockenschläge, die ich in einem Weidenauer Sterbebuch bisher sah! Beer von Beerenberg war Erbherr auf Jungferndo rf und Groß Krosse und besaß das Gut Jungferndorf von 1670 bis zu seinem Tode 1681. Als Weggefährte des großen Reitergenerals des Dreißigjährigen Krieges, Graf Johann von Sporck, als Rittmeister in dessen Regimente, kam Beer von Beerenberg zuWo hlstand, so dass er sich das Gut Jungferndorf für 10.000 Taler kaufen konnte.
Mein Stammgroßvater (elf Generationen vor mir), der Freigärtner Christoph Priemer, war aufgrund seines Pachtverhältnisses mit ihm bekannt, denn er zinste nicht dem Bischof, sondern dem Herrn Beer von Beerenberg als einer seiner sechs Freig ärtner. Christoph Priemer war mit Joannes Kippen befreundet, bei dessen Kindern Herr Beer von Beerenberg selbst im Patenamte stand.
Beer von Beerenberg dürfte in seiner engen Verbindung zu Johann von Sporck auch Johann von Werth, Tilly, Wallenstein, Kaiser Leopold I., Kurfürst Maximilian von Bayern und evtl. Papst Clemens X. getroffen haben.
Wegen seiner langjährigen militärischen Laufbahn und dem intensiven Einsatz mit Johann von Sporck in vielen Schlachten der Kaiserlichen, blieb Beer von Beerenberg unverheiratet und kinderlos.
:Opava (Troppau), Tschechien
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NOTE Beer von Beerenberg
Jungferndorf mit Annaberg hat einen Flächenraum von 1078 ha und ist ein Hügelland, das sich von SW nach NO abdacht. Der höchste Punkt befindet sich auf dem Beerberge mit einer Seehöhe von 369 m und der niedrigste beim Schlosse mit 285 m. V on der Anhöhe des Kobelsberges (Koblitzberg) genießt man eine reizende Aussicht über das Tal, in welchem sich das Dorf zwischen Wiesen, Auen und bewaldeten ausbreitet. Die Sage, dass Venusweibchen in dem Beerberge auf den Felsen gehaust haben, di e den Bewohnern bei guter Behandlung „Segen“, bei schlechter „Verderben und Unglück“ bereitet haben, ist allgemein bekannt.
1670 wird Jungferndorf verkauft von Katharina Schifer, geborene Gräfin Sprinzenstein an Ferdinand Andreas Beer von Beerenberg, Rittmeister (auch Bär von Bärenfeld), für 10.000 Thaler mit Zubehör, Schaftrift, Kretschamen und Bierverlag (esgab also ein Brauhaus), Mühlen, Jagd, Stellwerk, Renten, Zinsen, Untertanen. Der neue Besitzer war Rittmeister im Sporkschen Regiment, stammte aus einer alten schlesischen, hauptsächlich im Weidenauer und Jauerniger Gebiet ansässigen Familie.
1681 starb Ferdinand Andreas Beer von Beerenberg und wurde in der Kirche zu Weidenau begraben. Er war Erbherr auf Jungferndorf und Groß Krosse. Am Gut waren vorhanden: 29 Kühe, 543 Schafe, 20 Schweine, 8 Ochsen, 19 Pferde. An Büchern waren in der Kapelle aufgehoben die Grundbücher von Hermsdorf, Groß Krosse, Barzdorf und Jungferndorf und ein Jungferndorfer Erbregister über ausgesetzte Gärten.
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__ | __| | | | |__ | _Johann BEER ______| | (1580 - 1641)x1610| | | __ | | | | |__| | | | |__ | | |--Ferdinandus Andreas BEER von BEERENBERG | (1640 - 1681) | __ | | | __| | | | | | |__ | | |_Martha BEER ______| (1600 - ....)x1610| | __ | | |__| | |__
Informationen nicht einsehbar
NOTE :Opava (Troppau), Tschechien
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__ | __| | | | |__ | __| | | | | __ | | | | |__| | | | |__ | | |--Franz BUNDE | (1788 - 1848)x1812 | __ | | | __| | | | | | |__ | | |__| | | __ | | |__| | |__
__ | __| | | | |__ | _George MÖNCH _______| | (1630 - 1699)x1668 | | | __ | | | | |__| | | | |__ | | |--Johann George MÖNCH | (1670 - ....) | __ | | | __| | | | | | |__ | | |_Anna Barbara MÖNCH _| (1640 - 1677)x1668 | | __ | | |__| | |__
NOTE :Stadtkirchenamt Waltershausen,Lutherstr.3,99880 Waltershausen
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NOTE :Stadtkirchenamt Waltershausen,Lutherstr.3,99880 Waltershausen
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NOTE Alter und Entkräftung
:Stadtkirchenamt Waltershausen,Lutherstr.3,99880 Waltershausen
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NOTE :Stadtkirchenamt Waltershausen,Lutherstr.3,99880 Waltershausen
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NOTE :Stadtkirchenamt Waltershausen,Lutherstr.3,99880 Waltershausen
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__ | __| | | | |__ | _Johann Matthai SCHNEEGAß _| | (1690 - 1760) | | | __ | | | | |__| | | | |__ | | |--Anna Catharina SCHNEEGAß | (1728 - 1805)x1752 | __ | | | __| | | | | | |__ | | |___________________________| | | __ | | |__| | |__